Bevölkerungsprognosen

Analytische Arbeiten zur Bevölkerungsgeographie in Mecklenburg-Vorpommern gehören zum Kernbereichen der Arbeiten am IsRU. Dabei existieren durch die gegenseitige partielle Integration unserer Arbeit in die Lehr- und Forschungsaufgaben der Universität Greifswald mehrere Gunstfaktoren:

  • Fortschreibung der demographischen und bevölkerungsgeographischen Traditionen der Greifswalder Geographie, die Anfang der 60er Jahre unter Prof. Dr. E. Weber begründet wurde;
  • eigene Qualifikation (Diplomarbeiten, Dissertationen, Habilitation) zu demographischen Themen insbesondere zur Bevölkerungsgeographie Mecklenburg-Vorpommerns unter Verwendung mathematischer Modellierung und EDV sowie unter Beachtung von Fragen der Raumordnung;
  • Rückgriff auf umfangreiche Bestände regionaldemographischer und siedlungsgeographischer Daten und Informationen aus über 120 Diplomarbeiten bis 1989 und 35 Staatsexamens- und Diplomarbeiten seit 1990; Gemeindedatenspeicher und andere Datenbestände;
  • teilweise Nutzung der universitären Infrastruktur (insbesondere Bibliotheken) und Wissenstransfer, u. a. durch aktive Teilnahme am aktuellen akademischen Leben.

Vorbildlich: Die "Regionalisierte Bevölkerungsprognose für die Planungsregion Mittleres Mecklenburg / Rostock bis zum Jahre 2015", welche 05/1999 zur Arbeitsgrundlage des Planungsverbandes MM/R erklärt wurde.

Das Flußschema der Bevölkerungsprognose zeigt das Grundmodell, nach welchem im IsRU aus der "reinen" demographischen Prognose mit Hilfe regional- und standortfunktionaler Spezifikationen eine bevölkerungsgeographische Projektion wird.
Hier befindet sich als Beispiel eine Karte der Bevölkerungsentwicklung der Planungsregion Mittleres Mecklenburg / Rostock nach Gemeinden von 1991 bis 1996 in Prozent.






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